Eine E-Mail, ein Künstler und der jüdische Friedhof in Nemšová

Ab und zu erreicht mich eine E-Mail, weil mich jemand im Internet oder über die Berichterstattung gefunden hat. So war es auch in diesem Fall. Ruben und Janka aus Berlin wollen mich treffen, denn sie sind zu Besuch in der Nähe von Trenčín, Jankas Heimat, und haben ein kleines Projekt, das mich auf Anhieb interessiert. Wir verabreden uns kurzerhand und sie holen mich ab, um mir Nemšová – einen kleinen Ort nördlich von Trenčín – zu zeigen. Ganz unerwartet treffe ich dabei auch auf den Künstler Stanislav (Stano) Lubina. In seinem Garten breitet er einige Kunstwerke für uns aus und erinnert sich an den alten jüdischen Friedhof.

Die Familie Lubina ist vor 15 Jahren in dieses Haus gezogen und inzwischen ist es voll mit Kunst. Gleich hinter dem Gartentor fällt mir ein Bodenmosaik auf, die Wände hängen voller Bilder von ihm selbst, von befreundeten Künstler:innen und den Enkeln, im Garten hat Stano Lubina sein Atelier, oder besser gesagt seine Werkstatt. Er arbeitet inzwischen seit 35 Jahren hauptsächlich mit Drucktechniken, denn er möchte, dass seine Kunst auch inklusiv erfahrbar ist, vor allem für sehbeeinträchtigte Menschen. Er erklärt mir, dass Blinde oft keine Vorstellung von moderner Kunst haben und das sei schade. Warum sollten sie nur realistische Kunst nachvollziehen können?! Wenn er demnächst eine Ausstellung im Stadtturm von Trenčín hat (Eröffnung am 2.9.26), werden die Druckplatten der Linolschnitte mit ausgestellt, sodass die Kunst auch erfühlt werden kann und damit inklusiver wird.

Bei Stano Lubina im Garten, mit Ruben Schenzle. Foto: Janka Lubinová

Stanislav Lubina hat als Kind durch eine Erkrankung sein Gehör verloren. Auch deshalb beschäftigt er sich mit Gebärdensprache. Er schenkt mir ein einzigartiges Buch, dass 2008 erschienen ist. Darin hat er Gehörlosenalphabete aus der ganzen Welt gesammelt und gezeichnet. „Wer sich nicht mit Gebärdensprache auskennt, glaubt oft, dass sich Gehörlose überall verstehen können. Das wäre natürlich sehr praktisch. Aber so ist es nicht. Jedes Land hat seine eigene Gebärdensprache. Das ist genau wie bei den Sprachen für Hörende. Eine lingua franca gibt es jedoch auch.“ Er erzählt von seinem schwierigen Weg. An der Grundschule für Hörende kam er nicht mit, also wechselte er an eine spezielle Schule in Bratislava. Als junger Mann mit Behinderung wollte man ihn an der Uni in Bratislava nicht immatrikulieren, er konnte ja nichts hören. Also ging er in der slowakischen Hauptstadt an eine Fachschule für Druckgrafik. Trotz vieler Hindernisse hat er seine Leidenschaft professionalisiert.

Im Juni/Juli hatte Stano Lubina eine Ausstellung im Berliner Salon Halit Art. Vom 2. September bis 15. Oktober ist eine Auswahl seiner Werke unter dem Titel Poesie des Seins (Poézia bytia – Link) im Trentschiner Stadtturm ausgestellt.

Er erzählt gern und freut sich sichtlich über meinen Besuch. Dann holt er ein paar Bilder hervor: schwarz-weiße Drucke von der Trentschiner Synagoge und eine Stadtansicht, die selbst seine Tochter noch nie gesehen hat. Sie würden sich gut als Postkartenmotiv eignen, überlegen wir. Auch seine alten Mosaike zeigt er mir, eins von der Trentschiner Burg, doch er arbeitet auch mit Blumen- und anderen Mustern, oder völlig abstrakt. Die Enkel plantschen im Pool, genießen die Zeit bei den slowakischen Großeltern, viele Obstbäume im Garten, frischer Kuchen kommt auf den Tisch. Es ist schwül, aber Regen noch immer nicht in Sicht.

Janka ist Stano Lubinas Tochter. Sie hat schon in der Schule Deutsch gelernt, auch weil ihr Mutter Deutschlehrerin gewesen ist. Seit 2012 lebt Janka in Berlin, wo sie im weitesten Sinne mit Migranten arbeitet. Sie und Ruben, der an der Freien Universität Berlin tätig ist und u. a. aus dem Arabischen übersetzt, haben zwei Söhne, die selbstverständlich zweisprachig aufwachsen. Mehrmals im Jahr ist die Familie zu Besuch in der Slowakei, in dem kleinen Ort Nemšová, der nur wenige Kilometer nördlich von Trenčín liegt.

„In Nemšová gibt es einen ehemaligen jüdischen Friedhof, dessen Geschichte wir uns seit einiger Zeit widmen. Noch haben wir wenig dazu auch tatsächlich veröffentlicht, aber einiges ist schon recherchiert und in Vorbereitung“, schreibt mir Ruben in seiner Vorstellungsmail.

Zeichnung von Stanislav Lubina (aus dem Gedächtnis). So hat der Jüdische Friedhof in Nemšová früher ausgesehen.

Seit einigen Jahren verfolgen sie mit ein paar anderen Engagierten aus der 10.000-Einwohner-Stadt, die jedoch eher dörflich wirkt, was auf der ‚Wiese‘, unter der die Reste des jüdischen Friedhofs schlummern, passiert. Sie dokumentieren die Veränderungen und machen regelmäßig Fotos. Ein Teil der Mauer musste weichen, weil der Nachbar gebaut hat, Steine wurden weggeräumt, Bäume gefällt. Inzwischen ist die jüdische Gemeinde Trenčín Verwalterin des Grundstücks. Die Stadt Nemšová mäht ab und zu das Gras.

Wo sind die einst zahlreichen Juden aus dem Ort hin, was ist aus den Familien geworden und warum hat ausgerechnet diesen Friedhof so ein Schicksal ereilt? Diese Fragen stellen sich einige Engagierte im Ort und versuchen weitere Informationen zusammenzutragen.

Auch zahlreiche andere Orte in der Umgebung haben noch jüdische Friedhöfe, von denen viele verwildert und ungepflegt sind. Doch sie sind noch da und wittern im Stillen vor sich hin. Im Gemeindeblatt der Stadt Nemšová sind zwei Artikel zur jüdischen Geschichte des Ortes erschienen, ein paar Fotos konnten zusammengetragen werden, der Rest ist in den Gedächtnissen der älteren Generation vergraben. Vielleicht ließen sich mit einem Aufruf mehr Fotos zusammentragen, überlegen die beiden. Sie hatten schon ein Projekt beantragt, um mit einem Workcamp die Reste des Friedhofs wieder auszugraben, doch weil Janka schwanger wurde, konnten sie das Projekt letztendlich nicht umsetzen. Ruben hat in einem Blog der FU Berlin unter Gedenkwerkstatt Nemsova | Pamätná dielňa Nemšová bisher zwei Beiträge auf Deutsch veröffentlicht, die auf den Recherchen von Miroslava Bachratá basieren. Auch die slowakische Version der Artikel ist dort zu finden.

Nemšovský Spravodajca 30/4(2025), S. 18.

Ortsbegehung

Nach Kaffee und Kuchen im Garten der Lubinas machen wir uns auf den Weg zum Friedhof. Nun möchte ich auch sehen, was dort noch vorhanden ist. Als wir ankommen, sehe ich erst mal nichts. Eine unscheinbare Wiese, von der Hitze ist das kurz gemähte Gras verdorrt und die Spuren im Boden dadurch vielleicht leichter zu erkennen. Hundekacke liegt herum. Es fehlt an einer Tafel, die zumindest an den historischen Standort und dessen Geschichte erinnern könnte.

So sieht es im Sommer 2026 aus:

Diese älteren Fotos haben mir Janka und Ruben überlassen:

Wir gehen über den abgetragenen Gottesacker, Stano zeigt uns, wo früher das niedrige Mäuerchen gestanden hat. „Dort drüben auf der anderen Seite gab es ein großes Eisentor, durch das die Toten mit dem Totenwagen gebracht wurden“, erklärt Stano. Diese Kutsche war sehr prächtig, er wollte sie eigentlich retten und in die elterliche Scheune stellen, als der Friedhof liquidiert worden war. Sein Vater war damals dagegen gewesen, er hatte Angst, es würde Probleme geben. Stano ging zum Studieren nach Bratislava und der Wagen blieb stehen, wo er war, was daraus geworden ist, weiß er nicht. Irgendwann war er einfach weg.

Das Gelände des (ehemaligen) jüdischen Friedhofes in Nemšová grenzt an eine Straße, Wohnhäuser und ein Feld, das vermutlich nur über den Friedhof zugänglich ist (auch z. B. für einen Traktor). Sommer 2026.

„Es wäre schön, wenn es dort ein paar Bänke gebe und eine Tafel, die an den ehemaligen Friedhof erinnert.“

An der anderen Seite hat es ein kleines Holztor gegeben. Die vier großen Bäume in der Mitte wurden zum Glück nicht gefällt, einige andere schon. Früher waren sie natürlich kleiner, sagt eine ältere Dame (Jahrgang 1950), die vorbeikommt und neugierig ist, was wir dort begutachten. „Es wäre schön, wenn es dort ein paar Bänke gebe und eine Tafel, die an den ehemaligen Friedhof erinnert“, meint sie. „So wie jetzt ist es nicht gut. Niemand kümmert sich um das Grundstück, die Stadt mäht ab und zu, sonst passiert nichts.“ Warum der Friedhof einfach abgetragen wurde, weiß sie auch nicht. Damals war sie eine junge Frau, hatte gerade ein Kind bekommen. Sie hat in der Nacht ein bisschen Lärm gehört, aber sonst nichts weiter mitbekommen. „Die Nachbarskinder haben dort immer gespielt, die haben bestimmt mehr Erinnerungen an den alten Friedhof.“

Nur die Alten erinnern sich noch, dass dort der jüdische Friedhof war, die Jungen und die neu zugezogen sind, wissen nichts davon. Es gibt keine Erinnerungskultur diesbezüglich im Ort, nur wenige interessieren sich für die jüdische Geschichte. Wo heute neue Häuser stehen, waren früher Weiden und Wiesen. Stano (Jahrgang 1952) hat dort als Junge die Gänse hingetrieben. In den Siebzigern ist der Friedhof verschwunden. Über Nacht hat die Armee alles abgetragen. Wie es dazu gekommen ist, gibt den aktiven Nachforschenden Rätsel auf.

Ende der Sechziger muss es eine große Überschwemmung gegeben haben. Sie reichte bis an den Friedhof, beinahe wäre das Wasser in den Keller der heute alten Dame gelaufen, es musste schnell ein Graben ausgehoben werden, damit es abfließen konnte. Stano und die Dame überlegen, wann genau das gewesen sein mag. Sie werden sich nicht einig. Hinten an der Friedhofsmauer hat es Pflaumenbäume gegeben. Sie erinnert sich, dass sie dort öfter Früchte gepflückt hat. Einer der Bäume steht noch immer dort, die Pflaumen sind fast reif, einige haben schon Maden.

Auf der Seite mit dem Pflaumenbaum wurde gerade ein türkises Dixi-Klo aufgestellt, es wirkt vollkommen deplatziert. Irgendwelche Bauarbeiten an der Straße vielleicht, es stinkt. Die Verantwortlichen haben offensichtlich keine Ahnung von der Geschichte des Ortes, oder es war ihnen egal. Ein sensibler Umgang mit der Geschichte sieht anders aus.

„Früher waren dort niedrige Metallzäune um die Bäume, sie bildeten kleine Gärtchen zu den Grabsteinen“, erinnert sich die alte Dame. Heute liegen Scherben auf der Wiese, auch anderer Müll befindet sich dort. Die Brachfläche ist uninteressant und ungepflegt. „Nachdem der Friedhof verschwunden ist, war dort eigentlich nichts. Einmal hat es ein großes Karussell gegeben. Ich bin mit meinem kleinen Sohn hingegangen, das hat ihm gefallen.“

Stano weiß, dass einige Nachbarn teilweise Grabsteine aus teurem Material oder mit schönen Verzierungen mitgenommen und sich in den Garten gestellt haben. Die Überreste der Krypta auf der gegenüberliegenden Seite vom Dixi-Klo hat der angrenzende Nachbar mit Bauschutt zugeschüttet und ein Blumenbeet darauf gepflanzt, obwohl es eigentlich nicht mehr zu seinem Grundstück gehört. Um sein Feld zu erreichen, muss er bestimmt mit dem Traktor über die Wiese, weil es sonst keinen anderen Zugang zu dem Feld zu geben scheint, überlegen wir.

An manchen Stellen schauen Steine aus dem Boden hervor, an mehreren Stellen sind noch alte Mauerreste zu sehen. In der Mitte der Wiese hat eine der Freiwilligen gemeinsam mit den Nachfahren einen der alten Grabsteine ausgegraben. Die jüdische Gemeinde Trenčín hat dazu ihr Einverständnis gegeben. Was nun weiter passieren soll, ist unklar. Der Stein liegt einfach mitten in einem kleinen Loch. Völlig ungeschützt.

Erinnerungskultur in der Slowakei

Ich habe das Gefühl, die Erinnerungskultur hier in der Slowakei steht noch am Anfang, man scheint hier bezüglich jüdischer Themen sehr vorsichtig zu sein, obwohl es kaum Angriffe gibt. „Über das Thema wird eher geschwiegen, wie zu kommunistischen Zeiten. Das waren areligiöse Zeiten, in denen über Religion möglichst nicht gesprochen werden sollte, schon gar nicht über die Juden“, meint Stano. „Die waren nicht nur wegen der Religion verachtet.“ Auch die alte Dame weiß nichts über jüdische Nachbarn oder Menschen, die den Friedhof besucht hätten.

Ich erzähle von meinen Erfahrungen mit der jüdischen Gemeinden Trenčín und Neustadt an der Waag/Nové Mesto nad Váhom, wo in diesem Jahr keine neuen Stolpersteine verlegt wurden, weil man erst einmal die nächste Kommunalwahl abwarten will. In Trenčín ist der jüdische Friedhof abgeschlossen. Ein neugieriger Tourist hatte mir von einem Loch in der Mauer erzählt, das Unerschrockenen Einblick gewährt. Ansonsten muss man die jüdische Gemeinde kontaktieren. Auf Nachfrage erhalte ich die Antwort, dass man es nicht so gern hat, wenn Fremde den Friedhof besuchen, der Friedhofs sei ein heiliger Ort und auch nicht so gepflegt, dass man dort als Besucher herumlaufen könnte.

Stolpersteine gibt es bisher nur wenige, in Trenčín lediglich zwei, an einer Stelle. Die beiden Steine wurden schon lange nicht geputzt, im Verzeichnis der slowakischen Stolpersteine sind sie noch immer nicht aufgeführt, obwohl sie bereits 2023 eingesetzt wurden. Sie sind Irma und Dezider Dávid Löwenstein gewidmet (siehe meine Instagrambeitrag vom 10. August). Ich hatte Anfang Juni den Verein Antikomplex angeschrieben, die sich um die Stolpersteindatenbank kümmert, jedoch leider keine Antwort erhalten. Die Veranstaltungen der Webseite enden 2025. Die Facebookseite von Antikomplex ist aktueller. Erst später kann ich einen Kontakt herstellen, um mehr über die Umstände zu erfahren.

Es gibt natürlich Gedenkveranstaltungen und Institutionen, die sich mit Erinnerungskultur beschäftigten, wie das Institut für das Gedächtnis der Nation (Ústav pamäti národa – ÚPN). Das ist eine slowakische öffentlich-rechtliche Institution, die seit 2002/2003 Informationen zur Zeit der Slowakischen Republik (1939–1945) und der kommunistischen Diktatur (1948–1989) sammelt, archiviert und erforscht sowie der Öffentlichkeit zugänglich macht. Es lassen sich im Internet auch zahlreiche wissenschaftliche Beiträge finden, oft jedoch eher mit Bezug zu Tschechien. Interessant ist zum Beispiel die Webseite der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission.

Speziell zum jüdischen Kulturerbe wird man auf der Seite Jewish Heritage Europe sowie Slovak Jewish Heritage fündig. Ein ausgewiesener Experte zum jüdischen Kulturerbe in der Slowakei ist Dr. Maroš Borský, u. a. Direktor des Jüdischen Gemeindemuseums und des Jüdischen Kulturinstituts in Bratislava. (Publikationen auf Slowakisch/Englisch und Dissertation zum Thema Synagogenarchitektur in der Slowakei).

Zum Thema Erinnerungskultur hat auch der Historiker Michal Korhel einen interessanten Beitrag veröffentlicht, der sich zwar nicht auf die Slowakei bezieht, sondern auf Tschechien, doch die Situation dürfte vergleichbar sein. Erinnerungskultur im Wandel? Tschechische Orte der Erinnerung an die antideutsche Nachkriegsgewalt, September 2023, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung, 72(3):377-409 (Link)

Nachtrag zu Nemšová

Im September um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust sowie rechter Gewalt finden in mehreren Städten Veranstaltungen statt, die unter dem Motto „Unvergessene Nachbarn“ (nezabudnutí susedia) stehen. Auch in Trenčín und Nemšová wird der verschwundenen ehemaligen Nachbarn gedacht. In Nemšová gab es eine kleine Veranstaltung direkt am Friedhof. Ruben und Janka kritisieren jedoch das Plakat, denn dort ist von einem Park die Rede, der sich heute an der Stelle befindet. Auf ihrem Blog haben sie ein Statement veröffentlicht:

„Die ‚Gedenkwerkstatt Nemšová‘ würdigt die Bemühungen der Stadt Nemšová, ein kollektives Bewusstsein für unsere gemeinsame Geschichte zu schaffen, zu der unweigerlich auch die faschistische Ära des Ersten Slowakischen Staates und ihre brutalen Folgen vor allem für den jüdischen Teil der damaligen Bevölkerung gehören. (…) Aufgrund eines Vertrags mit dem Staat handelt es sich bei einem jüdischen Friedhof um sakrales Gelände, das verfassungsrechtlich geschützt ist. Jüdische Friedhöfe sind dauerhaft angelegt und dürfen nicht wie kommunale Friedhöfe behandelt werden. Die Überreste von Grabstätten, Grabmälern und Denkmälern sind nicht nur Kulturerbe, sondern stellen auch einen Ort der Andacht dar.“ (Quelle)

Wie die Gedenkveranstaltung verlaufen ist, weiß ich leider nicht. Ich bin jedoch gespannt, was Janka und Ruben über den verschwundenen jüdischen Friedhof in Nemšová noch recherchieren können. Und vielleicht wird es eines Tages Instandsetzungen, Bänke, eine Gedenktafel oder Ähnliches geben, um an das Schicksal der jüdischen Bevölkerung und den historischen Ort auch das gesamte Jahr über zu erinnern und zu mahnen.

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