Interviewen oder interviewt werden? Das ist hier die Frage!

Das Zitat stammt vom US-amerikanischen Künstler Andy Warhol, dessen rusinische Eltern, die Varholas, übrigens aus der Nähe des ostslowakischen Ortes Medzilaborce (wo es ein Warhol-Museum gibt) nach Amerika ausgewandert sind.

Nicht nur im Juni hatte ich mehrfach Gelegenheit mit Journalist:innen zu sprechen. Das Thema Kulturhauptstadt ist attraktiv und immer wieder kommen Medienschaffende aus verschiedenen europäischen Ländern in die Stadt, um über das Programm oder einzelne Aspekte zu berichten. Die Akteure vor Ort werden häufig für Termine angefragt und es stehen Gästebetreuer:innen zur Verfügung, die sowohl von Trenčín 2026 als auch von der Region Považie, zu der Trenčín gehört, Programmvorschläge machen sowie Kontakte und Dolmetschende vermitteln. Von Seiten deutscher Medien besteht natürlich auch Interesse an meiner Arbeit und so wurde ich interviewt und begleitet oder durfte selber begleiten. Inzwischen sind einige schöne Artikel und für mich persönlich auch interessante Kontakte entstanden.

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Auf Spurensuche im Umland: Von Schuhen, Karpatendeutschen und Lebkuchenhäusern

Wir sitzen im Restaurant auf einer Bank, die sehr nah am Tisch steht. Aus dem Aquarium glotzt uns ein Karpfen an. Was er uns wohl sagen will? Das Lokal erinnert ein wenig an eine Höhle, feuchte Luft, Aromen von Moder, Bier und Bratfett. Wir bestellen panierten Käse und Kofola. Ich bin mit Lukáš Cabala und einem deutschen Journalisten im Plzenská verabredet. Das Restaurant „aus alten Zeiten“ ist auch ein Schauplatz in Denkst du noch an Trenčín? Wir sprechen über das Buch, über die Stadt und die Pläne für die kommenden Tage.

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