Zu Besuch beim Trentschiner Henker

Ich stehe in der Touristeninformation und warte auf meine Freunde, die gerade zu Besuch in Trenčín sind und sich in diesem Moment einige Postkarten aussuchen, als die Frau, die eben zur Tür hereinkommt, sich am Infotresen erkundigt, was kat auf Deutsch heißt. Die Mitarbeiterin weiß es nicht. Aber weil ich es weiß, helfe ich ihr mit dem Henker aus. Sie führt gerade einen deutschsprachigen Herrn herum und wollte ihm offensichtlich das Haus des Henkers empfehlen. Auch ich habe mich unlängst dorthin begeben. Für mich ist es, insbesondere wegen der hölzernen Pawlatsche, eines der schönsten Häuser in Trenčín, obwohl es sehr einfach gehalten ist. Dabei habe ich ein paar spannende Objekte entdeckt.

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Auf Spurensuche im Umland: Von Schuhen, Karpatendeutschen und Lebkuchenhäusern

Wir sitzen im Restaurant auf einer Bank, die sehr nah am Tisch steht. Aus dem Aquarium glotzt uns ein Karpfen an. Was er uns wohl sagen will? Das Lokal erinnert ein wenig an eine Höhle, feuchte Luft, Aromen von Moder, Bier und Bratfett. Wir bestellen panierten Käse und Kofola. Ich bin mit Lukáš Cabala und einem deutschen Journalisten im Plzenská verabredet. Das Restaurant „aus alten Zeiten“ ist auch ein Schauplatz in Denkst du noch an Trenčín? Wir sprechen über das Buch, über die Stadt und die Pläne für die kommenden Tage.

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