(I) Über Brücken …

Die Brücke mit dem gelben Geländer

Nicht nur in Trenčín werden Brücken heiß diskutiert. Das Thema sorgt in der gesamten Slowakei für bange Blicke, Sorgenfalten und Beschwerden. Als Deutsche kennt und teilt man die Sorgen um den Zustand der Brücken im Land. Zudem gibt es in Trenčín nur wenige. Die neue Eisenbahnbrücke (von 2017), die alte (zur Zeit) gesperrte Eisenbahnbrücke (von 1984) und die ikonische Brücke mit dem gelben Geländer (von 1956, 2018 zuletzt notdürftig geflickt). Ansonsten erst ein paar Kilometer weiter in einem südlichen Randstadtteil die neue Verkehrsbrücke, die 2015 eröffnet wurde, und die Brücke in Bierovce südlich von Trenčín, auf deren Fertigstellung hier alle sehnsüchtig gewartet haben. Im Juli war es endlich so weit. Eine weitere neue Brücke Richtung Norden ist in Planung. In diesem Beitrag geht es zunächst um die Brücke mit dem gelben Geländer, die auch in dem von mir übersetzten Roman eine prominente Rolle spielt.

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Auf Spurensuche im Umland: Von Schuhen, Karpatendeutschen und Lebkuchenhäusern

Wir sitzen im Restaurant auf einer Bank, die sehr nah am Tisch steht. Aus dem Aquarium glotzt uns ein Karpfen an. Was er uns wohl sagen will? Das Lokal erinnert ein wenig an eine Höhle, feuchte Luft, Aromen von Moder, Bier und Bratfett. Wir bestellen panierten Käse und Kofola. Ich bin mit Lukáš Cabala und einem deutschen Journalisten im Plzenská verabredet. Das Restaurant „aus alten Zeiten“ ist auch ein Schauplatz in Denkst du noch an Trenčín? Wir sprechen über das Buch, über die Stadt und die Pläne für die kommenden Tage.

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Einmal Filmstar sein …

Besuch aus Babelsberg

Was für eine bunte, intensive und spannende Woche! Von 15. bis 18. Juni waren fünf Jugendliche und Lehrerin meine Gäste in Trentschin/Trenčín. Die kleine Crew hatte die Aufgabe, mich zu interessanten Orten zu begleiten und Material für einen Dokumentarfilm über meine Arbeit, das Stadtschreiberinnen-Dasein und die Kulturhauptstadt zu drehen. Bis Anfang kommenden Jahres soll daraus ein interessanter Rückblick entstehen, der bei verschiedenen Veranstaltungen gezeigt werden und dann auch im Internet zur Verfügung stehen soll. So einen Dreh habe ich noch nie mitgemacht, wusste also nicht, worauf genau ich mich einlasse. Die Erfahrung war für uns alle sehr bereichernd. Ein tolles Team, bestes Wetter, inspirierende Begegnungen und eine Schulung unserer Flexibilität und Problemlösungsfähigkeiten.

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